Am 14. November um 14.00 Uhr trafen sich bei strahlendem Herbstwetter einige Interessierte vor der Bachschmiede, um sich die Ausstellung „Lirum Larum Löffelstiel“ anzusehen. Karin Gugg, eine Chorkollegin von Dagmar, die diese Ausstellung aufgebaut hat führte uns herum.
Sie sammelt seit ca. 35 Jahren altes Spielzeug (Teddybären, Puppen etc) und hat sich in dieser Zeit auch das Reparieren von alten Spielsachen angeeignet, sodass sie weit bekannt ist und für vielfältige Reparaturen aufgesucht wird.
Wir sahen Puppenküchen aus dem vorigen Jahrhundert, der Kriegszeit als auch aus dem Jahr 1950, wo sich viele an ihre Kindheit zurückerinnerten. Ich dachte bei einer Küche an die meiner Oma.
Beindruckend war auch, dass viele Gegenstände sogar „funktionstüchtig“ waren, so zum Beispiel ein Staubsauger, welcher bereits mit Batterie betrieben wurde und dann Geräusche machte oder ein Herd, welchen man mit einer Paste beheizen konnte.
Super interessant war wie Karin erzählte, wie sie zu den einzelnen Küchen gekommen ist und wie sie in absoluter Feinarbeit diese restauriert (Tapetenreste aus dem jeweiligen Jahrzehnt auf dem Sperrmüll gefunden, Billardtisch mit fehlenden Füßen den fehlenden Fuß selbst nachgebastelt, Flohmarktbesuche auf der sie eine renovierungsbedürftige Kaffeemühle gefunden hat etc).
Wir erfuhren auch, dass drei von Karins Enkel ebenfalls als Leiter bei den Pfadfindern sind.
Beeindruckt und gut gelaunt gingen wir dann noch zum gemeinsamen Ausklang in den Grünauerhof auf Kaffee und Kuchen.
PS: Quasi nebenbei haben wir noch zwei Gildemitglieder als Museumsgegenstand in der Bachschmiede entdeckt: Toni (stehend) und Friedi (am Steuer) Fuchs

Foto: Andreas Gradl




