Pfadfinder-Gilde Salzburg 6 Maxglan

Wie künstliche Intelligenz BiPi zum Leben erweckt

Erwartungsgemäß großes Publikumsinteresse gab es bei unserem ersten Gildenabend im Jänner, bei dem Christian Ortner einen Vortrag zum allgegenwärtigen Thema künstliche Intelligenz (KI) gehalten hat.

Christian wurde dank der beruflichen Tätigkeit seines Vaters (unserem Gildenmeister Fritz) schon früh im Leben mit dem IT-Virus infiziert und war – mit diesbezüglicher Neugier ausgestattet – immer gerne selber bei den neuesten Entwicklungen vorne dabei, so auch bei KI. Als führender Mitarbeiter einer weltweit aktiven Salzburger Digitalagentur zeigte er uns die Möglichkeiten, die sich mit KI für die Bild- und Textgenerierung in der digitalen Werbung auftun.

Mit auf uns maßgeschneiderten Beispielen konnten wir anschließend in Echtzeit erleben, wie rasend schnell etwa die detaillierte Planung für eine mehrtägige Gildenreise vonstatten gehen kann, italienische Übersetzung inklusive. Außerdem hat uns Christian ein mehrstrophiges “Maxglaner Gildelied” vorgespielt, das eine entsprechende KI anhand unserer Websiteinhalte gedichtet, komponiert und auch vorgesungen hat, mit Musikbegleitung, eh klar.

Weiter ging es mit dem “Animieren” von Standbildern, also gewöhnlichen Fotos, die koloriert und in kleine Filmsequenzen verwandelt werden. Einen speziellen Anwendungsfall seht ihr unten; mittels eines bekannten Bildes von BiPi wurde ein Avatar erstellt, der auch eine Nachricht für euch hat:

(c) Christian Ortner, erstellt mit HeyGen

So eindrucksvoll die gezeigten Beispiele auch waren, das um und auf der Arbeit oder dem Spaß mit KI-Anwendungen bleibt die passende Texteingabe, das “Prompten”. Je konkreter die Vorgaben, desto besser das Ergebnis. Trotzdem bleibt einem die Plausibilitätskontrolle nicht erspart.

Gekommen, um zu bleiben

Genauso wie das Internet inzwischen nicht mehr wegzudenken ist, wird auch KI in Zukunft zu unserem ständigen Begleiter werden. Manche Berufsbilder werden sich stark ändern, neue werden hinzukommen. Für den gewerblichen Bereich tun sich Grauzonen auf, insbesondere was Urheberrechte und Datenschutz betrifft und die Gesetzgebung hinkt der dynamischen Entwicklung hinterher.

Freilich wäre es falsch, diese Strömung zu ignorieren. Denn so spannend wie die Möglichkeiten von KI sind, so sehr müssen wir uns auch bewusst sein, dass echt und falsch inzwischen schwer zu unterscheiden sind und auch als ältere Menschen mit wachem Geist darauf blicken.